Fachdienst Sicherheit

Sicherheitsbeauftragte (der Ortsfeuerwehren)

Welche Aufgaben hat der Sicherheitsbeauftragte der Feuerwehr?

Wie der Name schon sagt: Es geht in erster Linie um die Sicherheit im Feuerwehrdienst. Ziel ist es, alle vermeidbaren Risiken schon im Voraus auszuschalten, damit es gar nicht erst zu einem Unfall kommt. Der Sicherheitsbeauftragte der Feuerwehr hat im Rahmen seiner fachlichen Kompetenz beratende Funktion und ist vor Ort Ansprechpartner für die Feuerwehrangehörigen und Führungskräfte. An ihm liegt es, Mängel zu erkennen und auf deren Beseitigung hinzuwirken. Doch das ist leichter gesagt als getan. Oft stellt man erst nach einem Unfall fest, dass er durch einfache Sicherheitsmaßnahmen hätte vermieden werden können. Wann hat sich in Ihrer Feuerwehr der letzte Unfall mit einer Verletzung ereignet? Gab es Beinahe-Unfälle, bei denen Feuerwehrangehörige gerade noch einmal ohne Verletzung davon gekommen sind? Ereignisse – mit und ohne Verletzungsfolgen – weisen auf mangelnde Sicherheit hin. Hier ist ein Ansatz des Sicherheitsbeauftragten, hier muss er eingreifen und versuchen, vermeidbare Risiken zu beseitigen – und das nicht nur einmal, sondern in ständiger Wiederholung. Denn Menschen machen immer wieder Fehler, die zu Unfällen führen können. Nun sind wir schon mitten drin in den Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten. Denn mehr Sicherheit kommt nicht von selbst. Der Sicherheitsbeauftragte muss schon etwas dafür tun. Nachfolgend sind die wesentlichen Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehr im Detail aufgeführt.

Die Sicherheitsbeauftragten haben…

• den Träger der Feuerwehr bei der Unfallverhütung zu unterstützen, zu beraten;

• auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen und erkannte Mängel zu melden;

• das Vorhandensein der Schutzausrüstung zu kontrollieren;

• auf das Benutzen, Tragen der Schutzausrüstung zu achten;

• die Feuerwehrangehörigen von der Notwendigkeit der persönlichen Schutzausrüstungen zu überzeugen;

• bei Feuerwehrhäusern, Fahrzeugen und Geräten auf deren sicherheitstechnischen Zustand zu achten;

• festzustellen, ob die Geräte in den vorgeschriebenen Zeitabständen geprüft werden;

• die Feuerwehrangehörigen zu unfallsicherem Handeln anzuhalten;

• aus Unfällen Rückschlüsse auf ähnliche Gefahren zu ziehen und auf deren Beseitigung hinzuwirken.

(Quelle: FUK Niedersachsen)

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