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Berichte 2011

Gemeindejugendfeuerwehr Zeltlager 2011 - Abschlussbericht

Details

Die alle drei Jahre stattfindenden Gemeinde-Jugendfeuerwehrzeltlager sind schon zur Tradition geworden. Dieses Jahr war es wieder soweit, das mittlerweile 7. Zeltlager wurde erstmals am Chiemsee durchgeführt.

Nachdem bei den beiden letzten Zeltlager am Brahmsee in Schleswig-Holstein immer wieder kühle Temperaturen und Regen zu verzeichnen waren, wurde dieses Mal bewusst eine längere Anfahrt in Kauf genommen um eine höhere Wahrscheinlichkeit für konstant warmes Sommerwetter zu erhalten. Und der Wettergott war den Teilnehmern bis auf einige wenige Ausnahmen wohl gesonnen.

Leider haben dieses Mal nicht alle Jugendfeuerwehren der Gemeinde teilgenommen. Aber für die Jugendfeuerwehren aus Mengershausen, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen und Sieboldshausen waren es erlebnisreiche Tage und die, die nicht dabei waren, haben wirklich etwas verpasst:

Bereits beim Verladen des Gepäcks und der Zeltutensilien für die insgesamt 110 Teilnehmer inkl. der Lagerleitung ging es hoch her. Je länger der Abend wurde, desto mehr füllte sich der Platz rund um das Feuerwehrhaus Rosdorf mit Gepäck, Zelten, Schlafsäcken, Feldbetten, Kühlschränken, Leitern, Grillgeräten, Spielebedarf, EDV-Bedarf,…. Alles musste irgendwie verstaut werden. Aber was erst unmöglich erschien, klappte dann doch. Stück für Stück füllte sich der JF-Logistik-Container, welcher auf das Wechselladerfahrzeug des Landkreises Göttingen (hier vielen Dank an die Kreisfeuerwehr für die Möglichkeit der Nutzung!!) aufgesattelt wurde, der große Anhänger vom Förderverein der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rosdorf e.V. quoll fast über, der Mannschaftstransportwagen (MTW) der Ortsfeuerwehr Obernjesa sowie das Gemeindemobil wurden bis unter das Dach vollgeladen. Dazu kamen noch einige Privat-PKW der Lagerleitung, die ebenfalls vollgeladen wurden und ein extra angemieteter Mercedes Sprinter.

Und dann ging es zwei Tage später los. Die Vorhut, die den Jugendzeltplatz des Kreisjugendrings Traunstein in Schützing am Chiemsee in eine Außenstelle der Feuerwehr der Gemeinde Rosdorf umfunktionieren sollte, startete am frühen Donnerstagmorgen in Richtung Süden. Ihr blieb jetzt rund 24 Stunden Zeit, um den Zeltplatz für die, am Freitag im Bus anreisenden, Jugendfeuerwehren vorzubereiten.

Die Anreise klappte für den Großteil bestens, lediglich der MTW aus Obernjesa brauchte aufgrund des angehängten Anhängers etwas länger („Super, freie Fahrt, ich kann keinen Stau entdecken, ach, wir sind der Stau…?!“). Aber so blieb den bereits vor Ort wartenden noch etwas mehr Zeit, um sich für die nun anstehenden Arbeiten zu wappnen. Denn nachdem dann alle da waren, hieß es die Gruppenzelte aufbauen, die Küche einrichten, Lichterketten aufhängen, das Großzelt platzieren,…. Die noch verbleibenden Stunden am Anreisetag wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit ausgenutzt. Pünktlich, als alles für den Tag geplante erledigt war, bekamen wir Rosdorfer den ersten Eindruck von einem bayerischen Regenschauer in Größe „XL“. Leider war die XL-Ausführung schon für das erste Wohnzelt zu viel, ein Wassereinbruch zwang die Bewohner schon zur Umsiedlung in eine, der uns zur Verfügung stehenden Holzhütten. Aber so etwas kann uns bei der Feuerwehr nicht erschüttern. Am nächsten Tag schien wieder die Sonne und die Sachen waren fix wieder trocken. Der weitere Aufbau klappte bestens und als der Bus gegen 16.00 Uhr eintraf, war so gut wie alles vorbereitet, so dass lediglich die Gruppenzelte von den Jugendfeuerwehren wohnlich eingerichtet werden mussten. Eine Jugendfeuerwehr hatte sogar ein rosafarbenes Moskitonetz für die Feldbetten dabei…

Am Abend begrüßt der Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Lehmann dann alle offiziell am Chiemsee. Er bedankte sich bei dem anwesenden Kommandanten der Feuerwehr Chieming, der im Vorfeld viele nützliche Kontakte für uns geknüpft hatte und uns wertvolle Tipps gegeben hatte. Des weiteren war Frau Höfer, die Platzwartin, anwesend. Sie war von unserer durchorganisierten Mannschaft und der Abwicklung des Aufbaus positiv überrascht. So etwas hätte sie noch nie erlebt… so etwas hört man gerne, oder?

Im Anschluss wurde das Lager dann durch die Gemeindejugendsprecher eröffnet und die Teilnehmer sammelten sich zu einem ruhigen und geselligen Abend am Lagerfeuer.

Am nächsten Tag stand der erste Programmpunkt an. Der Tagesorientierungsmarsch führte am See entlang nach Seebruck, dem Nachbarort Chiemings. Hier wurde eine Essenstation für das Mittagessen, welches ein externer Caterer jeden Tag für uns kochte (Frühstück und Abendessen bereitete das lagereigene Küchenteam), eingerichtet. Danach ging es per Schiff beschaulich über den See mit den Alpen im Hintergrund nach Chieming bevor das letzte Teilstück zurück zum Lager wieder gelaufen werden musste. Unterwegs standen Spiele für die Gruppen an, die in die Gruppenwertung zur Ermittlung des Lagersiegers einflossen. Am Abend wurde dann durch das Jugendforum eine „Herzblatt-Show“ präsentiert.

Am nächsten Tag stand bei wunderschönem Wetter vormittags „Wikingerschach“ auf dem Programm während der Nachmittag für die Gruppen zur freien Verfügung stand. Die meisten nutzen die Zeit, um die Wassertemperatur vom Chiemsee zu testen. Nebenher wurde, wie über sämtliche Lagertage, der Bastelshop geöffnet in welchem u.a. Bilder gemalt, Schatztruhen und Schutzengel gebastelt und Schlüsselanhänger geknotet werden konnten. Und nicht nur Jugendfeuerwehrler nahmen das Angebot an, es wurden auch einige Betreuer regelmäßig am Basteltisch gesehen. Und dann kam der Abend, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Eine Unwetterwarnung (Starkwind und Regenfälle bei Gewitter) lag uns vor, wir bereiteten uns entsprechend vor. Okay, dachten wir, nachdem der erste Regen durch war, das war ja nicht die Welt. Allerdings war das quasi nur zum Aufwärmen. Ein Sturm mit Regenfällen wie sie die meisten von uns noch nicht erlebt hatten zog binnen 15 Minuten auf. War der Regenschauer vom Donnerstag noch Größe „XL“, war dieses „XXXXXL“ und kostete ein Wohnzelt das Leben. Das Küchenvorzelt konnte nur noch durch den Not-Abbau während des Sturms gerettet werden, einige Gruppenzelte standen auf einmal unter Wasser, ein vorher nicht da gewesener, knietiefer  Bach floss plötzlich durch das Lager. Ein Rosdorfer Wohnwagen wurde quasi zur Arche und war nur noch per Boot erreichbar. Andere Zelte wurden trotz Abspannung mehr als ordentlich durchgeschüttelt. Das Wohnzelt vom Lagersheriff fand sich später 15 Meter weiter in einem Baum, gut, dass der Inhalt in gemeinsamer Aktion vorher noch gerettet werden konnte…. So schnell wie der Sturm mit Regen da war, war er allerdings auch wieder vorbei. Die Aufräum- und Trockenarbeiten dauerten dann zwar noch bis zum nächsten Mittag, doch die direkt nach dem Orkan anrückende Feuerwehr aus Chieming konnte unverrichteter Dinge wieder fahren und sich um andere Einsätze kümmern als sie sah, dass auch wir Niedersachsen mit solchen Situationen umgehen können. Es wird gemunkelt, dass anschließend einige Lagerteilnehmer das Niedersachsenlied anstimmten (…sturmfest und erdverwachsen...).

Aber wie schon gesagt, die auch am nächsten Tag (Montag) wieder scheinende Sonne (damit waren die Sonnenstunden vom Brahmsee von 2008 schon übertroffen), trocknete schnell die Zelte und die nassen Sachen, so dass die „Spiele ohne Grenzen“ und die durch den Sturm ausgefallende Tennendisco mit dem Motto: „Bad Taste und Geschlechtertausch“ am Abend die Laune und Stimmung im Lager erneut anhob und zum Kochen brachte.

Am Dienstag stand dann der große Tagesausflug an. Auf Wunsch des Jugendforums, der Vertretung der Jugendsprecher aller Jugendfeuerwehren, wurde eine Rafting Tour unternommen. Dafür fuhren wir ins österreichische Kössen am Zahmen Kaiser. In Schlauchbooten befuhren jeweils 10-er Teams mit einem Guide den Österreichischen „Grand Canyon“, die Tiroler Ache. Dabei ist zu erwähnen, dass Raften „Sanfter Tourismus“ bedeutet und nicht mit „Action-Rafting“ zu verwechseln ist. Es machte allen viel Spaß und manch einer meinte, „toll, so etwas macht man nicht alle Tage - Danke an das Jugendforum und den Fachbereich Wettbewerbe/Veranstaltungen“. Da organisatorisch bedingt nicht alle gleichzeitig in die Boote konnten, wurden die Gruppen aufgeteilt und die anderen vergnügten sich auf einer Sommerrodelbahn am Walchsee, die es in sich hatte. So konnte man, da zwei Bahnen parallel verliefen, gegen seine Freunde um die Wette fahren. Dabei ging es wechselweise mal neben, aber auch mal übereinander den Berg hinunter bis das Ziel erreicht war. Einige lernten, obwohl Ferien waren, trotzdem im Fach Physik noch etwas dazu: Die Zentrifugalkraft ist ein wichtiger Punkt, den es beim Kurvenfahren immer im Blick zu behalten gilt…

So gingen die Tage dahin. Es wurden Freundschaften neu geschlossen oder vertieft, so dass sich auch bei einigen Wettbewerben gemischte Mannschaften bildeten… Die Abende wurden gemeinsam mit den Programmpunkten „Speed-Dating“, „Schlag den Andreas“- in Anlehnung an “Schlag-den-Raab“, Lagerfeuer,… verbracht. Einige Gewitterschauer, die sich aufgrund der sommerlichen Temperaturen entwickelten aber auch mal für Abkühlung sorgten, beendeten das ein oder andere Mal den Abend, ohne dass die Teilnehmer extra nach Beginn der Lagerruhe in die Zelte geschickt werden mussten.

Besucht haben uns während der Lagerzeit unter anderem der Gemeindebürgermeister und Schirmherr des Lagers, Harald Grahovac mit seiner Frau und der Gemeindebrandmeister Martin Willing. Sie konnten sich, stellvertretend für alle der Jugendfeuerwehr verbunden Besucher aus der Gemeinde, die hier nicht alle genannt werden können, davon überzeugen, wie gut die Stimmung war und was so alles den Jugendfeuerwehrleuten rund 650 km fern der Heimat geboten werden konnte. Es zeigte sich, dass die Planungszeit von rund zwei Jahren effektiv genutzt wurde und die Entscheidung richtig war, aus dem Norden Deutschlands in den Süden zu wechseln.

Am Donnerstag stand ein zweiter „freier (Vormitt-)Tag“ an, den die meisten Gruppen dazu nutzten, auf eigene Faust den Chiemsee zu erobern. So waren die extra für das Zeltlager angefertigten „Chiemsee 2011-T-Shirts“ in Prien am gegenüberliegenden Ufer, auf der Herreninsel und auch auf der Fraueninsel“ zu entdecken. Anschließend trafen sich einige auf ein Eis beim Italiener in Seebruck oder gingen shoppen. Die Möglichkeit des „Freien Tages“ war ein Wunsch des Jugendforums, der natürlich aufgrund der Tatsache, dass die Jugendlichen das Programm aktiv mit gestalten sollen, aufgenommen wurde.

Tagsüber hieß es an den letzten Lagertagen „Kanujagd“, „Wasserspiele“ und „Wasserschlacht“, ideale Spiele bei durchschnittlich 25 Grad und Sonne.

Der obligatorische Nachtorientierungsmarsch wurde natürlich ebenfalls durchgeführt. Zum Abschluss und um die verloren gegangenen Kalorien wieder aufzufüllen, wurde mit den mitgebrachten Fritteusen ein leckerer Mitternachtssnack angerichtet. Einige Gruppen berichteten von Wildschweinkontakt, Nachforschungen ergaben, dass die Wildschweine am Chiemsee wohl Turn- und Wanderschuhe tragen…

So gingen die kurzweiligen Tage dahin bevor es am Samstagabend nach acht gemeinsamen Lagertagen hieß „Abschlussveranstaltung - morgen geht’s wieder Richtung Heimat“. Während des letzten offiziellen Programmpunktes wurde der Lagersieger gekürt (Rosdorf 2), Andreas Lehmann präsentierte mit dem Chiemsee-Ensemble das „CHIEMSEE-LIED“, der Sieger des Mückenstich-Contests würde gekürt und die „Novizen“, d.h. die erstmalig in der Lagerleitung Tätigen, aber trotz allem mit langjähriger Jugendfeuerwehrerfahrung ausgestattete Mitarbeiter der Lagerleitung, wurden mit Chiemseewasser getauft. Und schlussendlich, da die Stimmung ja eh traurig aufgrund des baldigen Endes des Lagers war, wurde das während des Orkans zerstörte Wohnzelt feierlich beerdigt. Es hat nun seine letzte Ruhe am Chiemsee gefunden.

Und dann war er da, der Abreisetag. Alles, was vor mittlerweile 10 Tagen in den unzähligen Fahrzeugen den Weg an den Chiemsee gefunden hatte, musste da auch wieder verstaut werden. Und alles fand seinen Platz… Nach rund 3 Stunden waren alle Sachen verstaut und  der Bus mit den Jugendlichen konnte in Richtung Rosdorf aufbrechen. Ein Großteil der Vorhut bildete nun die Nachhut und brachte den Platz wieder in den Urzustand. Nachdem alles erledigt war und alle ein paar wenige Stunden entspannt am Chiemseeufer verbringen wollten, gingen die Warnlampen, die am Chiemsee vor speziellen Unwettergefahren warnen, an. Wieder einmal brach binnen einer halben Stunde ein Sturm los, der es in sich hatte. Aber die Zelte waren abgebaut, die Schlafstätten bildeten nun die zwei festen Blockhäuser in denen zur Lagerzeit die Lagerzeitung und der Bereich Logistik und Sanitätswesen ansässig waren… somit alles kein Problem, nur den letzten Abend hatten wir uns anders vorgestellt. So erlebten wir einen Temperatursturz von „freier Oberkörper und Badehose“ zu „Pullover und Jeans“.

Aber gut, das Wichtigste lag hinter uns: Ein supertolles, entspanntes Zeltlager mit gutem Wetter, noch besserer Stimmung und erlebnisreichen Tagen die Lust auf mehr machen… Es gibt jedenfalls immer noch ausreichend Personen in unseren Kreisen, die bereit sind, ihren Sommer-Jahresurlaub 2014 wieder im Zeltlager zu verbringen und zwei Jahre auf DAS MEGAEVENT im Jugendfeuerwehrkalender hinzuarbeiten.

In diesem Sinne „Vielen Dank für ein in schöner Erinnerung bleibendes 7. Gemeinde-Jugendfeuerwehrzeltlager und auf zum Nächsten ...vielleicht 2014 …vielleicht am Chiemsee… wir werden es sehen…!“

 

Für die gesamte Lagerleitung der Fachbereich „Lagerzeitung“

Ausgaben der Lagerzeitung:

Lagerzeitungen GZI-News
09.07.2011 Ausgabe 1-hier klicken-
10.07.2011 Ausgabe 2-hier klicken-
11.07.2011 Ausgabe 3-hier klicken-
12.07.2011 Ausgabe 4-hier klicken-
13.07.2011 Ausgabe 5-hier klicken-
14.07.2011 Ausgabe 6-hier klicken-
15.07.2011 Ausgabe 7-hier klicken-
16.07.2011 Ausgabe 8-hier klicken-
17.07.2011 Ausgabe 9-hier klicken-

Eindrücke aus der Lagerzeit:


Simple Picture Slideshow:
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