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... auf den Internetseiten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Rosdorf.

Hier möchten wir Sie über unsere Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren informieren. Dazu gehören neben Einsätzen und Veranstaltungen natürlich auch Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehren, sowie Ausbildungen und allgemeine nützliche Informationen für IHRE Sicherheit.

Unser Ziel ist es, Ihnen einen Einblick in die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen zu geben, und Sie vielleicht auch zum Eintritt in die Feuerwehr in Ihrer Nähe zu motivieren! Schauen Sie doch einfach mal unverbindlich vorbei...

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Berichte 2011

Truppmannausbildung mit dem THW

Details

Im Rahmen der zweijährigen Truppmannausbildung fand am Samstag, 02. April 2011, eine Ausbildungsveranstaltung zum Thema Katastrophenschutz statt, mit der die Teilnehmer einige der geforderten Ausbildungsstunden ableisten konnten. Wie bereits schon die Ausbildung während der Truppmann-1-Ausbildung fand auch diese Ausbildungseinheit in Friedland statt.
Bereits um 08:30 Uhr begann der Ausbildungstag für die Teilnehmer. In einem Vortrag stelle Axel Rentschka vom THW Ortsverband Göttingen das Technische Hilfswerk vor. Welche Möglichkeiten bietet das THW im Einsatzfall, wie funktioniert die Anforderung und wie arbeitet die Bundesanstalt. Mit einem kurzen Image-Film, in dem viele Informationen ansprechend aufbereitet waren schloss er seine Präsentation.

Der nächste Referent war Dr. Sven Bode, der die Kreisfeuerwehrbereitschaften des Landkreises Göttingen vorstellte. Auch hier ging es darum, den jungen Feuerwehrleuten einen Einblick zu liefern, was die Bereitschaften überhaupt sind, wie sie organisiert sind und was sie leisten können. Natürlich blieben auch die wichtigsten Funktionsträger im Landkreis nicht unerwähnt, um z.B. im Einsatz auch zu wissen, mit wem man es zu tun, wenn vom Kreisbrandmeister die Rede ist.

Nach einer kurzen Kaffeepause wurde die Gruppe in Teilgruppen neu organisiert, die nacheinander nun zwei Stationen mit praktischen Ausbildungsinhalten durchlaufen sollten.

An einer Station wurden zwei Fahrzeuge der Kreisfeuerwehr vorgestellt und an der anderen präsentierte das THW seinen GKW I und die Möglichkeiten dieses Fahrzeuges im Bereich Wasserförderung einzusetzen. An der ersten Station stand der Rüstwagen der Kreisfeuerwehr aus dem Bereich Mitte bereit, der durch die Ortsfeuerwehr Groß Schneen besetzt wird. Der Gemeindeausbilder Sascha Grebestein stellte den Teilnehmern die unfangreiche Beladung des Fahrzeuges vor. Auf dem Rüstwagen finden sich allerlei Arbeitsmittel von Atemschutz und hydraulischen Rettungsgeräten bis hin zu Baustützen, einem Brennschneidgerät und vielen anderen Gegenständen. Außerdem ist dieses Fahrzeug mit einem eingebauten Stromerzeuger, einem Lichtmast und einer Seilwinde ausgestattet. Die Teilnehmer zeigten sich von dem Fahrzeug beeindruckt. Nach dem Rundgang stand noch eine praktische Übung an: die Teilnehmer sollten ein fiktives Loch in einem Gastank abdichten. Dazu standen ihnen ein Leckdichtkissen samt Zubehör zur Verfügung. Keine besonders schwere Aufgabe, so ging es lediglich um kleinere handwerkliche Tätigkeiten und das notwendige Teamwork.
An dieser Station stand weiterhin noch das Messfahrzeug Gefahrgut ("Mef-G") der Kreisfeuerwehr bereit, das von den Kameraden der Ortsfeuerwehr Diemarden vorgestellt wurde. Auf diesem Gerätewagen finden sich viele nützliche Ausrüstungsgegenstände für den Gefahrguteinsatz. Der stellv. Ortsbrandmeister Christoph Wenzel stellte die Beladung vor und gab eine kurze Einführung in das Thema Gefahrgut und Schutzkleidung, sowie Umgang mit der Wärmebildkamera. Dieses Fahrzeug wurde Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Rosdorf bereits vor einigen Wochen im Rahmen einer Standortausbildung vorgestellt, um die umfangreiche Beladung und deren Möglichkeiten auch abseits vom Gefahrguteinsatz kennen zulernen.

Die Station des THWs bestand aus der Vorstellung des Gerätekraftwagens, dem Standardfahrzeug des Technischen Hilfswerks. Die Beladung ist auf den ersten Blick mit einem Rüstwagen vergleichbar. Verschiedenen Rettungsmittel, umfangreiches Baumaterial zum Abstützen von Gebäude(-teilen) und viele Werkzeuge sind darauf verlastet. Währenddessen haben weitere THW-Helfer und Angehörige der THW-Jugend aus Rundhölzer und einigen Seilen einen Ausleger gebaut, der mittels zwei Mehrzweckzügen dazu diente, die Tauchpumpe zu Wasser zu lassen. Apropos Tauchpumpe: Das eingesetzte Exemplar hat eine Förderleistung von max. 3000 l/min im idealen Einsatzbereich und fördert das Wasser durch A-Druckschläuche (!). Hier hatten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit Knoten und Stiche zu üben, und natürlich "Berührungsängste" mit dem THW abzubauen.

Die Mittagspause mit heißen Würstchen und Brötchen wurde dann ebenfalls an dieser Station verbracht, denn bei dem schönen Wetter mit strahlend blauem Himmel, gab es keine Notwendigkeit im Feuerwehrhaus zu sitzen. Die THW-Helfer haben kurzerhand mit Hilfe einiger Spanngurte aus einem Balken und sechs kurzen Rundhölzern eine Sitzgelegenheit konstruiert.

Nach der Pause wurden die Stationen getauscht, sodass die Gruppen auch das jeweils andere Thema noch behandeln konnten. Gegen 14:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer, Ausbilder und Helfer zur Abschlussrunde am Feuerwehrhaus Friedland. Wolfram Matthies und Thorsten Köwing bedankten sich als zuständige Fachdienstleiter „Ausbildung“ der beiden Gemeinden bei den Ausbildern und den Teilnehmern. Ganz besonderen Dank sprachen sie dem THW aus. „Man wolle versuchen, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Sowohl in Einsatz und Ausbildung könnten beide Seiten nur davon profitieren“, so Matthies. Dem THW wurde das Angebot gemacht, gerne auch mal die Rollen zu tauschen, und eine Ausbildung aus Feuerwehrsicht für die Helfer durchzuführen.


Knotenkunde...


...in der praktischen Anwendung


Aufgabe: Abdichten eines Gastankes


Der Blick durch die Wärmebildkamera


Fotos: Thorsten Köwing / Christian Rambow / Axel Rentschka

   

Ausgezeichnete Website

   

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