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... auf den Internetseiten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Rosdorf.

Hier möchten wir Sie über unsere Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren informieren. Dazu gehören neben Einsätzen und Veranstaltungen natürlich auch Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehren, sowie Ausbildungen und allgemeine nützliche Informationen für IHRE Sicherheit.

Unser Ziel ist es, Ihnen einen Einblick in die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen zu geben, und Sie vielleicht auch zum Eintritt in die Feuerwehr in Ihrer Nähe zu motivieren! Schauen Sie doch einfach mal unverbindlich vorbei...

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Berichte 2011

Standortausbildung: Photovoltaik

Details

Einsätze bei Gebäudebränden mit Photovoltaikanlagen stellen neue Herausforderungen an die beteiligten Feuerwehrleute, vom Trupp-Mitglied bis zum Ortsbrandmeister.
Um sich auf diesem neuen Gebiet fortzubilden, trafen sich 51 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus allen Ortsfeuerwehren der Gemeinde Rosdorf zu einer Fortbildung im Dorfgemeinschaftshaus Lemshausen.

Als Referenten konnten zwei Vertreter der E.On Mitte AG aus der Niederlassung Hardegsen gewonnen werden. Ein besonderer Vorteil stellte die Situation dar, dass beide auch Feuerwehrmitglieder sind und somit auch die Punkte, die besonders Feuerwehrleute interessieren, ansprachen und erläuterten.
Am Beginn des gut zwei Stunden dauernden Vortrages wurden Grundlagen des elektrischen Stroms wie z.B. der Unterschied zwischen Nieder- und Hochspannung erklärt. Die Auswirkungen des elektrischen Stroms bei Kontakt mit stromführenden Teilen bei verschiedenen Spannungen wurden anhand der Darstellung von Körperreaktionen dargestellt. Die Abstände zu stromführenden Leitungen, die besonders bei Löscheinsätzen einzuhalten sind wurden ebenso aufgefrischt wie die Vor- und Nachteile von verschiedenen Löschmitteln und das Vorgehen bei Bränden von z.B. Stromverteilungsstationen.


Ein kleiner Exkurs in die verschiedenen Möglichkeiten der Energieerzeugung vom Kohlekraftwerk zum Atomkraftwerk und alternative Energieerzeugungsformen wie Wind- und Wasserkraft und der Weg des Stroms von den Kraftwerken bis in die Steckdosen in Gebäuden läutete die Pause ein.

Nach der Pause wurde der Schwerpunkt auf die Maßnahmen beim Retten, Bergen und Löschen eingegangen. Hierzu sind Schlagwörter wie Annäherung an verunfallte Personen und herunterhängende Leitungen in Bezug auf den Spannungstrichter, die Rettung von Personen aus Gefahrenbereichen und die Besonderheiten von verschiedenen Strahlrohrarten (Art und Durchmesser) zu nennen. Bezüglich der immer häufiger anzutreffenden Photovoltaikanlagen auf Gebäuden aller Art (kleine Anlagen auf Wohnhäusern bis Großanlagen auf Scheunen) wurden die anzutreffenden Gefahren erläutert. 

Hierbei ist festzuhalten, dass der Umgang mit diesen stromproduzierenden Anlagen für die Feuerwehr sich genauso darstellt ist wie bei herkömmlichen Stromleitungen in und an Gebäuden. Werden die vorgeschrieben Abstände eingehalten sind die Gefahren keinesfalls höher wie bei Gebäudebränden ohne Photovoltaikanlage und das Vorgehen ist identisch.
Die eigentlich größte und neue Gefahr für die eingesetzten Kräfte stellen das Gewicht des Photovoltaikplatten und das Material derselben dar.
Bei Bränden können die in der Regel auf dem Gebäudedach montierten Platten platzen und die Scherben durch die Luft fliegen und Menschen verletzten. Des Weiteren können die Befestigungen durch Flammen geschwächt werden sodass die Platten (Gewicht pro Platte circa 15 kg) vom Dach auf die Einsatzkräfte und z.B. Schläuche stürzen können.
Ein weiteres Augenmerk stellen die Platten dar, die zur Warmwassererzeugung auf Dächern montiert sind. In ihnen fließt auch schon bei bewölktem Wetter heißes Wasser welches eine besondere Gefahr darstellt wenn die Röhren platzen.

Mit ein paar Worten zu der Zusammenarbeit von Stromversorgungsunternehmen mit den vor Ort eingesetzten Feuerwehren ging der informative Abend zu Ende.

   

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